Mein eigener Kurs – nach 18 Monaten habe ich es endlich gemacht!

Ich sitze hier und schreibe diese Zeilen mit ganz weichen Knien, denn morgen ist es so weit. Mein eigener Kurs geht offiziell online. Und ich kann es selbst noch kaum glauben.

Vor 18 Monaten habe ich mein allererstes digitales Produkt verkauft. Ich war nervös, aufgeregt und irgendwie komplett überfordert. Ich hatte damals keine Ahnung, wie sich mein Weg entwickeln würde. Und ganz ehrlich, einen eigenen Kurs zu erstellen, schien mir lange wie ein viel zu großer Schritt. So ein Ding, das doch nur die machen, die schon richtig erfolgreich sind.

Aber hier bin ich jetzt. Eine ganz normale Mama, die neben zwei Kindern, Teilzeitjob und Alltagschaos ihren ersten eigenen Kurs erstellt hat. Nicht perfekt. Nicht riesig. Aber von Herzen.

Und genau deshalb will ich heute erzählen, warum ich so lange gezögert habe, was sich verändert hat und wie es wirklich war – hinter den Kulissen.

Wie alles mit Pinterest begann

Vielleicht fragst du dich: Warum eigentlich Pinterest? Warum kein Instagram-Kurs oder TikTok oder Canva?

Ich mag beides – Instagram und TikTok. Aber ich hatte einfach keine Lust mehr, daueronline zu sein. Ich war mitten im Mama-Alltag. Morgens Kinder fertig machen, arbeiten gehen, abends Abendbrot, Zähne putzen, noch eine Geschichte vorlesen. Da blieb oft keine Energie für tägliche Reels oder ständige Storys.

Pinterest war leise. Aber kraftvoll. Ich habe ein eBook dazu geschrieben, das überraschend gut angekommen ist – besser, als ich selbst erwartet hatte. In einem Coaching erzählte ich davon. Und dann kam diese eine Frage: „Warum machst du daraus keinen Kurs?“ Ich hatte keine gute Antwort – aber plötzlich eine klare Idee.

Also habe ich losgelegt. Mit allem, was ich wusste, erlebt und ausprobiert hatte. Und genau daraus ist jetzt dieser Kurs entstanden.

Warum ich so lange gezögert habe

Ich glaube, viele hätten gesagt: Du hättest den Kurs schon früher machen können.

Ich hatte ja schon Produkte, eine kleine Community, ein paar Verkäufe. Aber in mir drin war da diese leise Stimme, die sagte: Du bist noch nicht so weit. Du brauchst noch mehr Wissen. Noch mehr Erfahrung.

Und dann war da auch die Angst. Die Angst, dass niemand kauft. Dass es zu einfach ist. Dass es nicht professionell genug wirkt.

Resell-Produkte, Canva-Vorlagen, eBooks – sie waren mein Start. Sie haben mir Halt gegeben. Aber irgendwann wollte ich mehr: etwas, das komplett von mir kommt.

Was ich alles ausprobiert habe,

bevor ich meinen eigenen Kurs gemacht habe

In den letzten 18 Monaten habe ich viele Formate getestet. Ich habe mit Instagram Reels gestartet, kleine Freebies erstellt, PDF-Guides geschrieben, sogar mal mit dem Gedanken gespielt, einen Podcast zu starten. Ich habe Kurse gekauft. Manchmal sehr gute. Manchmal enttäuschende.

Ich wollte herausfinden, was sich für mich richtig anfühlt. Nicht nur für meine Kundinnen. Sondern auch für mich als Mensch. Denn ich wusste – ich kann nichts empfehlen oder verkaufen, hinter dem ich nicht wirklich stehe.

So habe ich Stück für Stück herausgefunden, was ich gut kann, was mir liegt, was andere an mir schätzen. Und irgendwann war klar: Ich erkläre Dinge so, dass andere sich endlich trauen loszugehen. Also sollte ich genau das tun.

Was sich verändert hat

Es gab keinen magischen Tag, an dem ich aufgewacht bin und dachte: Jetzt mache ich einen Kurs.

Es war ein Prozess. Ein leiser Gedanke, der lauter wurde. Jedes Mal, wenn mir eine Mama schrieb: Deine Inhalte motivieren mich. Ich würde das auch gern machen. Ich habe aber keine Ahnung, wie ich starten soll.

Oder wenn ich merkte, dass mein Pinterest-Guide zwar hilfreich war, aber viele noch praktische Beispiele brauchten. Eine klare Struktur. Ein Schritt für Schritt. Kein Wissen von oben herab, sondern von Mama zu Mama.

Und dann war da dieser Abend. Sonntag. Die Kinder schliefen, ich saß mit Tee und Laptop auf der Couch, scrollte durch alte Notizen und plötzlich klickte es.

Da war ein Konzept. Klar, verständlich, machbar. Und komplett meins.

Hinter den Kulissen: Wie es wirklich war

Ich sage es ganz ehrlich – einen Kurs zu erstellen klingt von außen oft nach: Nimm dein Wissen, pack es in Videos, fertig.

In Wahrheit war es ein emotionales Auf und Ab.

Ich wusste, was ich sagen wollte. Aber wie verpackt man das in Module? Wie lang sollen die Videos sein? Was, wenn jemand abspringt, weil ich kein Mikrofon oder kein Studio habe?

Ich habe diesen Kurs mehrfach aufgenommen, einmal komplett ohne Ton - fiel mir erst im Nachhinein auf. Beim zweiten Mal dachte ich mir dann, nein, das klingt zu sehr nach Skript und beim dritten Mal dachte ich mir dann okay, das ist es jetzt - und ehrlich gesagt, ich will es auch nicht ein viertes Mal machen.

Aufgeben war keine Option, also habe ich durchgezogen und am Ende kann ich nur sagen, egal wie es ausgeht, ich bin stolz darauf.

So habe ich die Kursstruktur entwickelt

Ich habe mich an meinen eigenen Pinterest-Weg erinnert. An die Fragen, die ich hatte, bevor ich überhaupt verstanden habe, was ein Pin ist. An die Unsicherheit, ob das überhaupt jemand braucht.

Deshalb ist mein Kurs auch so aufgebaut:

– Modul 1: Was ist Pinterest überhaupt? Wie funktioniert das Ganze?
– Modul 2: Account anlegen, optimieren, verstehen
– Modul 3: Pins erstellen mit Canva – ganz ohne Design-Vorkenntnisse
– Modul 4: Deine erste Strategie – was posten, wie oft, für wen
– Modul 5: Fehler vermeiden, Routine finden, dranbleiben

Und das Beste: Mit dem Bonusmaterial und der klaren Struktur kannst du den Kurs locker an einem Tag durchgehen – auch mit Mama-Alltag dazwischen.

Ich wollte keine aufgeblasene Masterclass. Sondern einen ehrlichen, bodenständigen Kurs. Für Einsteigerinnen. Für Mütter. Für Menschen mit wenig Zeit und viel Herz.

Was mein Kurs anders macht

Ich habe viele Kurse gesehen. Manche gut. Manche viel zu kompliziert.

Ich wollte etwas machen, das du abends auf der Couch anschauen kannst. In Jogginghose. Ohne Kamera. Ohne Vorwissen. Etwas, das dir das Gefühl gibt: Ich kann das auch.

Deshalb ist mein Kurs:

– kurz, aber gehaltvoll
– leicht verständlich, ohne Marketing-Buzzwords
– auf Augenhöhe

Ich erkläre, wie ich selbst gestartet bin. Ich zeige, wie meine Pins aussehen. Ich teile, was funktioniert – und was nicht.

Es ist kein Versprechen, über Nacht reich zu werden. Es ist eine Einladung, Pinterest wirklich zu verstehen und für dich zu nutzen. Ohne Stress. Ohne Druck. In deinem Tempo.

Die größten Learnings aus den letzten 18 Monaten

Wenn ich eines gelernt habe, dann das: Es geht nicht darum, alles sofort zu wissen. Es geht darum, dran zu bleiben. Und zwar auf deine Art.

Hier ein paar Dinge, die ich selbst nicht geglaubt hätte, bevor ich losgelegt habe:

  • Deine Persönlichkeit ist dein größtes Verkaufsargument

  • Es gibt keine perfekte Idee – es gibt nur Umsetzungen

  • Menschen kaufen nicht nur dein Produkt – sie kaufen Vertrauen

  • Pinterest funktioniert – wenn man es regelmäßig nutzt

  • Sichtbarkeit muss nicht laut sein – sie darf leise und stetig sein

  • Du brauchst kein Studio – du brauchst eine klare Botschaft

Wie ich mit Zweifeln umgegangen bin

Es gab Momente, da habe ich mich gefragt, ob ich das wirklich darf.

Ich bin doch keine Pinterest-Expertin mit Zertifikat. Ich habe keinen sechsstelligen Umsatz. Ich bin einfach ich.

Aber genau das ist mein Vorteil. Ich weiß, wie es ist, mit wenig Zeit, wenig Geld und wenig Energie etwas aufzubauen. Ich kenne die Fragen, weil ich sie selbst hatte. Ich habe keine perfekten Ergebnisse – aber echte Erfahrungen.

Und weißt du was? Am Ende zählt nicht der Titel. Es zählt, ob du Menschen helfen kannst.


Ob du ihnen Mut machst. Orientierung gibst. Oder einfach nur das Gefühl: Du bist nicht allein.

Wenn du auch zögerst

Ich schreibe diesen Beitrag für dich, wenn du mit einer Idee schwanger gehst.

Wenn du Notizen auf deinem Handy hast, die du noch nie jemandem gezeigt hast. Wenn du das Gefühl hast, alle anderen sind schon weiter. Wenn du wartest, bis der richtige Moment kommt.

Dieser Moment ist selten laut. Manchmal beginnt er mit einem Gedanken an einem Abend auf der Couch. Oder mit einem Text wie diesem hier.

Wenn du nur eins aus diesem Beitrag mitnimmst, dann bitte das:

Du musst nicht perfekt sein, um anderen zu helfen. Du musst nur du selbst sein.

Und jetzt?

Morgen geht mein Kurs online.

Ich weiß nicht, wie viele ihn kaufen werden. Ob alles klappt. Ob alle Videos funktionieren. Ob sich jemand meldet und sagt: Danke.

Aber ich weiß, dass ich etwas geschaffen habe. Etwas Eigenes. Mitten im echten Leben. Zwischen Kita-Eingewöhnung, Teilzeitjob, Wäschebergen und Sprachnachrichten an Freundinnen.

Und das allein macht mich stolz.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, schau morgen mal bei mir auf Instagram oder in meinem Shop vorbei. Ich teile alles in Ruhe. Ohne Hype. Sondern mit Herz.

Und vielleicht ist dieser Kurs ja nicht nur ein kleiner Meilenstein für mich – sondern auch ein erster Schritt für dich.

Mompreneur Elena – Mama, Digitalstarterin & Contentliebhaberin. Ich teile Gedanken, Erkenntnisse & ehrliche Einblicke zwischen Familienalltag und Online-Business.

Kontakt

Über IG (Icon unten) oder per E-Mail mompreneuream@gmail.com

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